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Bedingte Haftstrafe für rabiate Polizistin in Wien

„Ich scheiß auf euren Alko-Test!“, herrschte die Frau ihre Kollegen an, die bei der Kontrolle eines mit laufendem Motor mitten auf der Straße abgestellten Autos noch nicht wussten, dass sie es mit einer Polizistin zu tun hatten. Sie versuchte ihren Hund auf die Polizisten zu hetzen, die Kollegen bekamen Fußtritte und Schläge, sogar einen Kopfstoß ab.

Die ganze Geschichte gibt es beim ORF.

Eindeutige Täterbeschreibung

Ganz und gar nicht glücklich mit seinem Irokesenschnitt muss ein Friseurkunde in Landau gewesen sein. Als der ihm als Kulanz auf seine Beschwerde angebotene Nachschnitt zu lange auf sich warten ließ, rastete der Kunde aus und warf ein Shampooflasche in Richtung einer Angestellten. Danach verließ er das Geschäft.

Eigentlich nicht weiter erwähnenswerte Geschichte. Zum Schmunzeln aber die Täterbeschreibung, veröffentlicht bei KA-News:

Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden: männlich, zirka 30 Jahre alt, 1,77 Meter groß, normale Figur, südländisch, dunkelbraune Haare als Irokesenschnitt (möglicherweise schlecht geschnitten), dunkel gekleidet.

Absetzung von Volksmusiksendungen diskriminierend?

Diese Frage bewegt derzeit die ADS-Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager e.V.. Grund ist die geplante Absetzung vom Volksmusiksendungen wie die „Lustige Musikanten“. Erwogen wird eine Klage gegen das ZDF wegen Verstosses gegen das Antidiskriminierungsgesetz – gemeint ist wohl das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Derzeit lässt der Verband diese Frage in einem Rechtsgutachten klären.

Gefunden bei Deutschlandradio.

Google als Mittäter?

Sie waren hervorragend vorbereitet, hatten sich Nachschlüssel, Code für die Alarmanlage sowie sämtliche Kombinationen für die Tresore eines Vergnügungszentrums in Colorado Springs, USA, besorgt. Doch die Ausführung ihres Tatplanes stellte zwei Jungverbrecher in den USA dann doch vor ungeahnte Herausforderungen.

Statt mit Farbe besprühten sie die angebrachten Sicherheitskameras mit Feinöl und reinigten so unbeabsichtigt die Linsen. Gestochen scharfe Bilder zeugten dann von den hilflosen Versuchen der beiden: Eineinviertel Stunden rannten sie planlos und es gelang ihnen trotz richtiger Kombinationen nicht, auch nur einen Tresor zu öffnen. Auf die Sprünge half ihnen schließlich Google. Nach kurzer Suche hatte die Suchmaschine offensichtlich den richtigen Tip und die Täter kamen zu ihrer Beute. Vor der Festnahme konnte sie dann allerdings auch der Suchmaschinenriese nicht mehr bewahren.

Mehr dazu bei tagesschau.de.

Gott vertragsbrüchig?

Mit einem kuriosen Vorhaben ist ein Häftling vor ein rumänisches Gericht getreten und gescheitert: mit einer Klage gegen Gott. Der Vorwurf: Betrug, Vertrauensbruch, Korruption. Gott habe ihn nicht, wie versprochen, vor dem Bösen bewahrt, klagte der Mann. Dabei berief sich der Kläger auf einen Vertrag, den er mit Gott während seiner Taufe eingegangen sein.

Mehr dazu bei Spiegel Online.

Dumblaws

Es gibt schon seltsame Gesetze. Über die stolpert man nicht nur als Jurastudent. Zum Beispiel § 964 BGB (Vermischung von Bienenschwärmen). Das BGB stammt aus einer Zeit, als solche Regelungen noch von mehr Belang waren.
Vor diesem Hintergrund sollte man Dumb Laws auch lesen. Es regt zum Schmunzeln an. So wie General law of Massachusetts, Chapter 270: Section 5 des US-Bundesstaates Massachusetts. Danach sollte man Patienten besser kein Bier mitbringen.

Mörder-Mauken

Die Rolläden waren geschlossen, der Briefkasten seit über einer Woche nicht mehr geleert worden, aus der Wohnung drang Verwesungsgeruch: Der Vermieter eines Mehrfamilienhauses in Kaiserslautern rechnete bereits mit dem Schlimmsten. Daß es noch schlimmer sein würde, damit konnte er und die verständigte Polizei nicht rechnen.