Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Prof. Dr. Johannes Caspar, hat sein Internetangebot von der Internetseite der Stadt Hamburg genommen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die auf dem Internetportal hamburg.de eingesetzte Tracking-Software den datenschutzrechtlichen Anforderungen nicht genügt. [Update: Es handelt sich hierbei nicht wie ursprünglich behauptet um Google Analytics, sondern um eine Tracking-Software der IVW. Der Schritt des Datenschutzbeauftragten stand insoweit auch nicht in Verbindung mit den Verhandlungen mit Google. Insoweit bitte ich um Entschuldigung. Der Verfasser.]

Außerdem hat Prof. Dr. Johannes Caspar die Universität Hamburg aufgefordert, bis auf Weiteres seine Webseite auf den Seiten der Fakultät für Rechtswissenschaft abzuschalten, da dort die Software Google Analytics zum Einsatz kommt. Google hat trotz langer Verhandlungen die Software nicht an die rechtlichen Anforderungen angepasst.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar:

„Wir setzen hiermit ein Zeichen gegen ein flächendeckendes System des Web-Tracking und den gläsernen User. Die Speicherung von IP-Adressen und die Verwendung von Cookies auf den PCs ermöglichen eine tiefgreifende Analyse des Nutzerverhaltens und müssen den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Der Datenschutz darf nicht ökonomischen Interessen untergeordnet werden.

Es ist Zeit, dass die Hersteller der Tracking-Software erkennen, dass Auswertungen für wirtschaftliche Zwecke rechtliche Grenzen einhalten müssen. Künftig werden sich nur Lösungen durchsetzen, die auch das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Nutzer berücksichtigen.“

Der Hamburgische Beauftragte will nun einen neuen datenschutzgerechten Internetauftritt zur Verfügung stellen.

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1: Entschuldigung, aber dieser

Entschuldigung, aber dieser Beitrag ist totaler Quatsch. Hamburg.de setzt und setzte nie Google Analytics ein und dies hat auch Prof. Caspar nie behauptet.. Der Datenschutzbeauftragte bemängelte das bei hamburg.de (sowie über 1.400 anderen deutschen Online-Angeboten wie Spiegel, Zeit, Bild, Stern, taz, ...) eingesetzte IVW-Messverfahren.

Bitte erst recherchieren, dann schreiben. Danke!

2: Sie haben recht, vielen Dank

Sie haben recht, vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte die Pressemitteilung des Senats der Stadt Hamburg in der Tat fehlintepretiert. Ich habe das im Artikel richtig gestellt.

3: ja und hamburg.de verkauft

ja und hamburg.de verkauft aich textlinks? will google es wissen ?

4: scheint, dass es real ist,

scheint, dass es real ist, was du oben gesagt. Ich habe die gleiche Meinung!

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